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Projekt Hemdgröße M #009 – Krank im Urlaub: So habe ich mein Kaloriendefizit trotzdem gehalten

Ich wurde kurz vor dem Urlaub krank und musste das Training pausieren. Trotzdem habe ich mein Kaloriendefizit gehalten. Meine Erfahrungen und wichtigsten Erkenntnisse.

GESUNDHEIT

Manuel Freking

8/14/20263 min read

Projekt Hemdgröße M #009 – Krank im Urlaub und trotzdem auf Kurs
Projekt Hemdgröße M #009 – Krank im Urlaub und trotzdem auf Kurs
Projekt Hemdgröße M #009 – Krank im Urlaub: So habe ich mein Kaloriendefizit trotzdem gehalten
Wenn plötzlich alles anders läuft

Gerade als ich dachte, dass ich endlich meinen Rhythmus gefunden hatte, kam die nächste Herausforderung.

Mein Kaloriendefizit funktionierte.

Ich hatte meinen größten Engpass überwunden.

Die Motivation war zurück.

Eigentlich hätte jetzt alles einfach weiterlaufen können.

Doch dann bekam ich Halsschmerzen.

Zuerst dachte ich, dass sie am nächsten Tag wieder verschwinden würden. Deshalb machte ich zunächst ganz normal weiter.

Leider war das erst der Anfang.

Krankheit statt Training

Nach drei Tagen wurden die Halsschmerzen immer stärker.

Ich machte mir langsam Sorgen.

Trotzdem blieb ich bei meinem Ernährungsplan.

Ich verzichtete sogar komplett auf Kaffee, weil ich meinem Körper möglichst viel Ruhe geben wollte.

Auch mein Kaloriendefizit hielt ich weiterhin ein.

Doch die Beschwerden wurden von Tag zu Tag schlimmer.

Schließlich brauchte ich Schmerzmittel, um überhaupt durch den Tag zu kommen.

Kurz vor dem Urlaub zum Arzt

Am fünften Tag waren die Schmerzen so stark, dass selbst die Schmerztabletten kaum noch halfen.

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich in den Urlaub fahren.

Also entschied ich mich doch noch, zum Arzt zu gehen.

Ich bekam ein dreitägiges Antibiotikum und ein stärkeres Schmerzmittel verschrieben, damit ich den Urlaub überhaupt antreten konnte.

Noch am selben Tag bekam ich zusätzlich Fieber.

Ich legte mich ins Bett und schlief fast den ganzen Tag.

Im Nachhinein war das wahrscheinlich genau das, was mein Körper gebraucht hat.

Urlaub trotz Krankheit

Am nächsten Morgen fuhren wir trotzdem in den Urlaub.

Da ich noch sehr schlapp war, übernahm ich diesmal nicht das Autofahren.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein Kaloriendefizit weiterhin konsequent eingehalten.

Im Urlaub selbst konnte ich mich dank der Medikamente und viel Ruhe langsam erholen.

Da meine Frau schwanger ist und sich ohnehin schonen musste, verbrachten wir viel Zeit entspannt am Strand oder an ruhigen Orten.

Im Gegensatz zu früher hatte ich diesmal nicht das Gefühl, ständig etwas unternehmen zu müssen.

Diese Ruhe tat mir gut.

Ein kleiner Rückschlag gehört dazu

Am Dienstag bekam ich noch einmal Fieber.

Natürlich machte ich mir wieder Gedanken.

Zum Glück ging es danach von Tag zu Tag bergauf.

Ich merkte, wie mein Körper langsam wieder Kraft sammelte.

Training war in dieser Woche überhaupt kein Thema.

Und das war auch vollkommen in Ordnung.

Das Kaloriendefizit blieb bestehen

Eine Sache machte mich besonders stolz.

Obwohl ich krank war und Urlaub hatte, blieb ich die ganze Zeit in meinem geplanten Kaloriendefizit.

Früher wäre das ganz anders gewesen.

Sobald ich krank wurde oder Urlaub hatte, griff ich automatisch zu Nüssen oder anderen kalorienreichen Snacks.

Ich redete mir dann oft ein:

"Jetzt ist es sowieso egal."

Genau dadurch verlor ich früher häufig mehrere Wochen Fortschritt.

Dieses Mal war es anders.

Ich blieb ruhig.

Ich hielt meinen Plan ein.

Und genau das machte am Ende den Unterschied.

Danach kam die nächste Herausforderung

Nach dem Urlaub wollte ich langsam wieder mit dem Training beginnen.

Doch kaum waren wir wieder zu Hause, musste meine Frau wegen ihrer Schwangerschaft ins Krankenhaus.

Plötzlich standen Gesundheit, Familie und Alltag wieder im Mittelpunkt.

Auch das gehörte zu diesem Projekt dazu.

Nicht jeder Rückschlag hat etwas mit Ernährung oder Training zu tun.

Manchmal fordert das Leben einfach etwas anderes von einem.

Was ich aus dieser Woche gelernt habe
1. Gesundheit geht immer vor

Wer krank ist, sollte seinem Körper Zeit zur Erholung geben.

Ein paar verpasste Trainingseinheiten machen keinen langfristigen Unterschied.

2. Ein Rückschlag beendet kein Projekt

Eine schlechte Woche entscheidet nicht über den Erfolg.

Wichtig ist nur, danach wieder einzusteigen.

3. Urlaub muss nicht automatisch Gewichtszunahme bedeuten

Man kann den Urlaub genießen und trotzdem vernünftige Entscheidungen treffen.

Perfektion ist dafür gar nicht notwendig.

4. Gewohnheiten tragen dich durch schwierige Zeiten

Als ich gesund war, musste ich mich oft motivieren.

Während der Krankheit haben mich meine Gewohnheiten getragen.

Genau deshalb lohnt es sich, gute Routinen aufzubauen.

Projekt Hemdgröße M – Aktueller Stand
  • Hemdgröße: L

  • Gewicht: 81,5 kg

  • Bauchumfang: 104 cm

  • Meilenstein: Kaloriendefizit trotz Krankheit und Urlaub gehalten

  • Nächstes Ziel: Langsam wieder mit dem Krafttraining starten

Ausblick auf den nächsten Beitrag

Nachdem ich in den letzten Wochen viel über Ernährung, Kaloriendefizit, Rückschläge und Fortschritt gelernt habe, möchte ich im nächsten Teil einen weiteren Baustein meines Projekts genauer zeigen: meine Supplemente.

Welche Nahrungsergänzungsmittel nutze ich eigentlich regelmäßig – und warum?

Im nächsten Beitrag zeige ich euch, welche Supplemente aktuell zu meiner täglichen Routine gehören, was ich mir davon verspreche und welche davon ich persönlich für besonders sinnvoll halte.

Dabei geht es auch darum, was Supplemente leisten können – und was nicht. Denn sie sollen meine Ernährung und meinen Lebensstil ergänzen, aber nicht ersetzen.

➡️ Projekt Hemdgröße M #010 – Meine Supplemente: Was ich nehme und warum

Ich zeige euch meine persönliche Supplement-Routine und erkläre, welche Gedanken hinter meiner Auswahl stehen.

Manuel macht's möglich.

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